Fußball: Ried verschaffte sich 2 - Meinungen

Ried (APA) - Meinungen zum Spiel Ried - Mattersburg (2:1):...

Ried (APA) - Meinungen zum Spiel Ried - Mattersburg (2:1):

Christian Benbennek (Ried-Trainer): „Den Statistikzettel von heute werde ich mir auch aufheben. Heute waren wir in allen Statistiken besser, das hat man im Spiel gar nicht so gemerkt. Wenn man zuvor von den letzten sieben Spielen sechs verliert und beim einzigen Sieg (2:1 zu Hause gegen die Admira, Anm.) auch noch die schlechtere Mannschaft ist, ist es normal, dass man unsicher wird. Da ist es wichtig, ruhig zu bleiben und an sich zu glauben. Wir haben gemerkt, dass auch die Zuschauer unruhig wurden. Das ist jetzt ein ganz tolles Ergebnis für uns, weil wir das Spiel gedreht haben. Jetzt haben wir 20 Punkte, damit sind wir im Soll, darauf können wir aufbauen.“

Zur Verletzung von Mathias Honsak, der einen Jochbeinbruch erlitt und ins Salzburger Krankenhaus gebracht wurde, wo er eventuell noch am Samstagabend operiert werden sollte, meinte Benbennek: „Honsak hat trotz Jochbeinbruch weiter gespielt. Die Wange ist immer dicker geworden. Hut ab vor dieser Härte.“

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): „Wir sind sehr optimistisch ins Spiel gegangen und haben gut angefangen. Dann haben wir aber den Faden verloren und es nicht geschafft nachzulegen. In der ersten Halbzeit hatten wir zu viele Fehlpässe nach vorne, um die Chancen zu nutzen. Der Schiedsrichter hat zu viele Gelbe Karten verteilt. Die zweite Gelbe für Sprangler war der Knackpunkt in der Partie. Ried hatte eigentlich keine echte Torchance, aber wir hatten auch zu wenig Kommunikation auf dem Platz. Wir haben auch spielerisch nicht überzeugt. Eine Passquote von 65 Prozent ist zu wenig, wenn du etwas mitnehmen willst.“

Ried-Torschütze Patrick Möschl zu seinem sehenswerten Ausgleichstreffer: „Im Training mache ich das oft. Dass es so passt, da gehört natürlich auch etwas Glück dazu. Wir haben gemerkt, dass die Zuschauer unruhig wurden. Das kann man verstehen, denn die zahlen Eintritt und wollen Leistung sehen. Die Gelb-Rote Karte war ein Knackpunkt.“

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Thomas Reifeltshammer (Ried-Siegtorschütze): „Ich bin genau richtig gestanden und habe nicht lange überlegt. Nach dem Ausschluss haben wir gemerkt, da könnte noch was gehen. Vorher hat man bei uns die Verunsicherung stark gemerkt. Das frühe Führungstor hat da genau dazu gepasst.“


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