Wie stehen die Italiener zur Globalisierung?

Rom (APA/dpa) - Spätestens seit der US-Wahl ist auch in Europa die Rede von der Gefahr, dass sich die Menschen angesichts von Globalisierung...

Rom (APA/dpa) - Spätestens seit der US-Wahl ist auch in Europa die Rede von der Gefahr, dass sich die Menschen angesichts von Globalisierung und dem technologischen Wandel abgehängt fühlen. Wie stehen die Italiener zu der zunehmenden internationalen Verflechtung? Im europäischen Vergleich ziemlich positiv.

Neben Spanien leben in Italien die meisten Globalisierungsoptimisten, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung jüngst gezeigt hat. 39 Prozent der Befragten nehmen die Globalisierung als Bedrohung wahr, die Mehrheit (61 Prozent) sieht sie als Chance. Anders ist es in Österreich und Frankreich, wo die Angst vor der Globalisierung am höchsten ist. Deutschland liegt im Mittel der neun befragten EU-Länder.

Die Angst der Italiener bezieht sich vielmehr konkret auf die Wirtschaft - kein Wunder, haben die Bürger massiv unter der Finanzkrise nach 2007 gelitten. Sehr große wirtschaftliche Ängste wurden bei Anhängern der ausländerfeindlichen Lega Nord und der eurokritischen Fünf-Sterne-Bewegung festgestellt. Italiens Außenminister Paolo Gentiloni hatte kürzlich noch davor gewarnt, dass ein zu geringes Wirtschaftswachstum in Europa zur Krisenstimmung beiträgt.

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