BP-Wahl: Benchmarks und Rekorde - 56,90 wären Stichwahl-Rekord

Wien (APA) - 56,90 Prozent müsste einer der beiden Hofburg-Kandidaten heute, Sonntag, machen, um Stichwahl-Rekordsieger zu sein. Wahrscheinl...

Wien (APA) - 56,90 Prozent müsste einer der beiden Hofburg-Kandidaten heute, Sonntag, machen, um Stichwahl-Rekordsieger zu sein. Wahrscheinlicher scheint, dass auch die vom VfGH angeordnete Wiederholungswahl knapp ausgeht, die aufgehobene Mai-Wahl hatte den bisher knappsten Ausgang gebracht.

56,89 Prozent sind bisher das beste Ergebnis eines Stichwahlkandidaten, nämlich Thomas Klestil (ÖVP) im Jahr 1992 gegen Rudolf Streicher (SPÖ). Auch bei den fünf Wahlen mit überhaupt nur zwei Kandidaten - wie bei den Stichwahlen bisher auch jeweils nur von SPÖ und ÖVP nominiert - gab es kein deutlicheres Ergebnis.

Die aufgehobene Stichwahl im Mai brachte den bisher knappsten Ausgang mit 50,35 Prozent für Van der Bellen. Das war noch viel knapper als die 52,06 zu 47,94 Prozent Theodor Körners (SPÖ) gegen Heinrich Gleißner (ÖVP) im Jahr 1951, der bisher geringste Abstand zwischen zwei Bewerbern im Stechen.

Der absolute Hofburg-Topwert ist 79,87 Prozent. Die holte Rudolf Kirchschläger (SPÖ) 1980 im ersten Wahlgang - ohne ÖVP-Gegenkandidaten, aber mit zwei anderen Bewerbern.

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