Usbekistan - Höhepunkt islamischer Kultur in Zentralasien

Taschkent (APA/dpa) - Usbekistan hat eine glanzvolle Vergangenheit als Zentrum islamischer Kultur. Durch das Wüstengebiet in Zentralasien fü...

Taschkent (APA/dpa) - Usbekistan hat eine glanzvolle Vergangenheit als Zentrum islamischer Kultur. Durch das Wüstengebiet in Zentralasien führte die Seidenstraße, der mittelalterliche Handelsweg zwischen China und Europa. Moscheen und Medresen (Koranschulen) in der Hauptstadt Taschkent, in Samarkand und Buchara locken Touristen an.

Von den 31 Millionen Einwohnern der Ex-Sowjetrepublik sind neun Zehntel sunnitische Muslime. Das Ferganatal gilt als Sammelbecken radikaler Kräfte und die Regierung geht hart gegen Islamisten vor.

Freundschaftlich verbunden ist Usbekistan mit Russland - auch in Sicherheitsfragen. Von 2002 bis 2015 unterhielt die deutsche Bundeswehr in Termes ein Drehkreuz für den Einsatz im benachbarten Afghanistan.

Die Wirtschaftsleistung Usbekistans betrug 2015 nach Weltbank-Angaben 66,7 Milliarden Euro. Neben dem Automobilbau ist die Landwirtschaft wichtig. Der hohe Wasserbedarf der Baumwollplantagen verschärft jedoch den extremen Wassermangel und gefährdet den Aralsee.

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