BP-Wahl: Tirol wählte bei strahlendem Sonnenschein und Minusgraden

Innsbruck (APA) - In Tirol schritten die Wähler am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und Minusgraden zu den Urnen. Offizielle Angaben zur...

Innsbruck (APA) - In Tirol schritten die Wähler am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein und Minusgraden zu den Urnen. Offizielle Angaben zur Wahlbeteiligung gab es nicht. Zum Teil sei der Andrang in den Wahllokalen aber größer als bei der vergangenen Stichwahl, hieß es.

Im Großteil der Gemeinden schlossen die Wahllokale gegen 13.00 Uhr. In der Landeshauptstadt Innsbruck war eine Stimmabgabe bis 17.00 Uhr möglich.

Beim ersten Durchgang der Stichwahl war Alexander van der Bellen nach Auszählung der Briefwahlstimmen als Sieger in Tirol hervorgegangen. Der 72-Jährige erreichte in seinem ursprünglichen Heimatbundesland 51,39 Prozent der Stimmen. Norbert Hofer erhielt 48,61 Prozent. Van der Bellen behielt vor allem in der Landeshauptstadt Innsbruck sowie in Oberländer Bezirken die Oberhand, Hofer reüssierte im Tiroler Unterland.

Die Burgenländer wurden am Sonntag von frostigen Temperaturen empfangen, wenn sie sich schon am frühen Vormittag auf den Weg zu den Wahllokalen machten. Erst gegen Mittag zeigte das Thermometer mancherorts Plusgrade und Nebelfelder, die sich in tieferen Lagen breitgemacht hatten, begannen sich zumindest im Landesnorden zu lichteten.

Informationen über die Wahlbeteiligung gab es auch im Burgenland nicht. Am ersten Durchgang der Stichwahl um das höchste Amt im Staat hatten sich knapp 78 Prozent der damals 232.028 Wahlberechtigten (jetzt sind es um rund 300 mehr) beteiligt. Wahlschluss ist im Burgenland um 16.00 Uhr, in einigen Gemeinden war der Urnengang schon um 11.00 Uhr beendet.

Während - zumindest mediales - Interesse im Burgenland am Wahlsonntag am Vormittag zunächst vor allem der Stimmabgabe des FPÖ-Präsidentschaftskandidaten Norbert Hofer galt, der in Pinkafeld zu Hause ist, war es in der Landeshauptstadt, wo unter anderem auch im Landhaus gewählt werden kann, allgemein eher ruhig. Manche Eisenstädter nutzten die Stimmabgabe für einen kleinen Spaziergang.


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