Deutschland fürchtet bei Wahl Cyberangriffe und Desinformationen

Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ habe die deutsche Regierung keinen Zweifel, dass es massive Einflussversuche aus Russland geben werde.

(Symbolbild)
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Frankfurt am Main – Die deutsche Regierung fürchtet einen durch Cyberangriffe und gezielte Desinformationskampagnen geprägten Wahlkampf. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung unter Berufung auf Informationen aus dem Kanzleramt, dem Innenministerium und Sicherheitskreisen berichtete, hält sie auch für wahrscheinlich, dass gezielt durch Hackerangriffe erbeutete Informationen veröffentlicht werden.

Deutschland müsse sich auf einen „Wahlkampf neuer Prägung“ einstellen, hieß es. Dem Bericht zufolge wird Russland solcher möglichen Angriffe verdächtigt. Bei der deutschen Bundesregierung heiße es, „es gibt keinen Zweifel, dass Russland massiv versuchen wird, auf den Wahlkampf Einfluss zu nehmen“.

Angriffe wie jüngst auf den Netzverkehr der Deutschen Telekom könnten darauf zielen, Verunsicherung zu erzeugen. Auch Sabotage-Attacken über das Internet etwa auf Kraftwerke oder die elektronischen Systeme von Krankenhäusern oder Verkehrswegen halte die deutsche Bundesregierung für möglich. (APA, AFP)

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