BP-Wahl: Van der Bellen in Stadtgemeinden stark, Hofer am Land

Wien (APA) - Alexander Van der Bellen hat bei der Bundespräsidenten-Stichwahl vom Sonntag vor allem in den städtischen Zentralräumen und im ...

Wien (APA) - Alexander Van der Bellen hat bei der Bundespräsidenten-Stichwahl vom Sonntag vor allem in den städtischen Zentralräumen und im suburbanen Umland gepunktet. FPÖ-Kandidat Norbert Hofer fuhr hingegen vor allem in ländlichen Gemeinden starke Ergebnisse ein, wie aus den Daten der ARGE Wahlen hervorgeht.

Van der Bellen konnte demnach in den städtischen Zentralräumen (wie Wien, Linz, Graz. Salzburg und Innsbruck) 63,4 Prozent der Stimmen (inkl. Briefwahlkarten-Schätzung, Anm.) gewinnen, Hofer hingegen nur 36,6 Prozent. In den acht Landeshauptstädten ohne Wien erzielte Van der Bellen (ebenfalls inkl. ARGE-Briefwahlschätzung) eine satte Mehrheit von 61,4 Prozent, in Wien 63,6 Prozent.

Im „suburbanen Umland“ (wie etwa Wien-Umgebung, Salzburg-Umgebung oder Innsbruck-Land) konnte der ehemalige Grünen-Chef 53,6 Prozent auf sich vereinigen, Hofer erzielte in diesen Gemeinden einen Stimmenanteil von 46,4 Prozent.

Stärker war der FPÖ-Kandidat in Gebieten außerhalb der Ballungsräume: In sogenannten „Mischstrukturregionen“ (wie etwa die Obersteiermark oder Tourismus-Regionen) konnte Hofer mit 52,5 Prozent die Mehrheit für sich gewinnen. Am stärksten war der Freiheitliche in ländlich geprägten Regionen (etwa in der Oststeiermark, im Südburgenland, im Mühlviertel oder in der Gemeinde Tamsweg): Dort erzielte er mit 56,2 Prozent die klare Mehrheit.

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