Referendum in Italien- Kern: Renzi würde als Partner in EU fehlen

Rom (APA/dpa) - Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) hat nachdem sich eine Schlappe für Italiens Regierungschef Matteo Renzi beim Verfassungsr...

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Rom (APA/dpa) - Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) hat nachdem sich eine Schlappe für Italiens Regierungschef Matteo Renzi beim Verfassungsreferendum abzeichnete, am späten Sonntagabend sein Bedauern über einen möglichen Rücktritt seines Amtskollegen ausgedrückt. „Falls Renzi tatsächlich geht, ist das keine gute Nachricht für Europa. Würde als Partner zur notwendigen EU-Reform sehr fehlen,“ so Kern auf Twitter.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn erwartet nach dem absehbaren Nein der Italiener zur Verfassungsreform zunächst keine drastischen Folgen für die Europäische Union. „Ich sehe keine Niederlage für Europa“, sagte Asselborn am späten Sonntagabend der dpa. „Italien hat über eine Reform abgestimmt. Es wäre falsch, das jetzt auf die europäische Ebene zu ziehen. Das war eine innenpolitische Auseinandersetzung.“

Allerdings befürchtet er Turbulenzen für den Euro, sollte es in Italien eine längere Phase der Unsicherheit geben. „Für den Euro wäre es schlecht, wenn sich die Regierungskrise lange hinzöge“, sagte er. Er rechne mit einer raschen Lösung.


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