Schweiz: Banken zahlen wegen Absprachen 100 Mio. Euro Strafe

Etliche Großbanken werden beschuldigt bei Referenzzinssätzen und Zinsderivaten Absprachen getroffen zu haben.

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© imago stock&people

Zürich – Die Schweizer Wettbewerbsbehörde (Weko) hat mehrere international tätige Banken wegen Absprachen bei Referenzzinssätzen und Zinsderivaten bestraft.

Die Weko kam zum Schluss, dass etliche Großbanken bei Franken-Libor, Euribor, Yen-Libor, Euroyen-Tibor und Zinsderivaten in Franken berechneten Geld-Brief-Spannen verschiedene Kartelle gebildet haben. Betroffen sind die Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS, die Deutsche Bank, die US-Geldhäuser Citigroup und JPMorgan sowie die britischen Institute Barclays und Royal Bank of Scotland und die französische Societe Generale.

Die Banken müssen nun insgesamt 99 Mio. Franken (92,6 Mio. Euro) Strafe zahlen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. (APA, Reuters, sda)

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