Gesellschaft

Imster Luft ist EU-konform

Inversionswetterlage in den letzten Dezembertagen 2016 vom Tschirgant aus gesehen: Im kalten Tal sammeln sich die Schadstoffe.
© Kienel

Imst – „Imst schafft erstmals seit über 15 Jahren EU-konforme Luftgüte“, heißt es aus dem Büro von Umweltlandesrätin Ingrid Felipe. Konkret ...

Imst –„Imst schafft erstmals seit über 15 Jahren EU-konforme Luftgüte“, heißt es aus dem Büro von Umweltlandesrätin Ingrid Felipe. Konkret verweist die grüne Landespolitikerin darauf, dass 2016 „dank umfassender Luftgüte-Maßnahmen im Jahresdurchschnitt erstmals der EU-weit vereinbarte Grenzwert von 35 Mikrogramm Stickoxid pro Kubikmeter erreicht worden“ sei. Das stelle im Vergleich zu 2010 eine Luftverbesserung um 10,5 Prozent, im Vergleich zu 2015 eine Verbesserung um 5,5 Prozent dar.

„Imst ist damit die erste Messstelle, an der wir die europaweit vereinbarten Werte erreichen“, so Felipe, die diesen Erfolg vor allem auf den Luft-100er zurückführt, der seit November zwischen Karrösten und Zams fix eingerichtet ist.

„Den 100er haben wir eigentlich schon lange“, ergänzt der Imster Bürgermeistermeister und VP-Landtagsmandatar Stefan Weirather. „Biowärme und Gas tragen bei uns seit Langem dazu bei, dass sich die Luftwerte verbessern“, hebt er auch die Maßnahmen seiner Vorgänger hervor. Und er gibt zu bedenken: „Die Imster Luftwerte hängen auch viel von der Inversionswetterlage ab.“ Ist es unten kalt und oben warm, dann hält sich im Imster Kessel nämlich eine Schadstoffsuppe.

Der Imster Umwelt-Referent Norbert Praxmarer sieht zwar ebenfalls den positiven Trend, gibt aber zu bedenken: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir 2016 trotz des Jahresmittelwertes an insgesamt zwölf Tagen über den Werten lagen.“ (TT, pascal)

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