Politik in Kürze

Ein Vorbild namens Irmgard Griss

Vorbild Irmgard Griss: Impuls-Klubchef Hans Lindenberger, Parteiobfrau Maria Zwölfer und Josef Schett diskutierten Dienstagabend mit der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin.
© Impuls

70 Besucher waren ins Hotel Europa gekommen, Josef Schett zeigte sich von Griss beeindruckt

Dienstagabend war die politisch umworbene Präsidentschaftskandidatin Irmgard Griss auf Einladung von Impuls-Mandatar Josef Schett in Innsbruck. Schett hatte die ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes bereits im Bundespräsidentschaftswahlkampf unterstützt. 70 Besucher waren ins Hotel Europa gekommen, Schett zeigte sich von Griss beeindruckt. „Wenn immer von Politikverdrossenheit geredet wird, muss man schon klarstellen. Es gibt eine Politikerverdrossenheit. Passen Inhalt und Person zusammen wie bei Irmgard Griss, ist davon nichts zu spüren.“ Und was nimmt Schett selbst und für Impuls mit? Es reiche nicht aus „nur dabei zu sein“, sondern für eine neue Politik müssten Akzente gesetzt werden. „Und das ist auch die entscheidende Zukunfts- frage für Impuls Tirol.“

Einmal mehr um gute Beziehungen zwischen Österreich und Russland macht sich der Osttiroler Nationalratsabgeordnete Gerald Hauser (FP) stark. Anfang der Woche wurde in der Wiener Hofburg das so genannte „Tourismusjahr Österreich–Russland 2017“ eröffnet. Für Hauser dient es zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. „Wir sind schon jahrelang um gute Beziehungen zu Russland bemüht und lehnen die Sanktionspolitik der EU ab“, betont Hauser. Erfreulich ist für ihn, dass es nach Rückgängen bei Urlaubern aus Russland seit dem Jahr 2014 wieder einen Zuwachs gebe.

Kürzlich empfing Landeshauptmann Günther Platter (VP) den britischen Botschafter Leigh Turner zu dessen offiziellem Antrittsbesuch in Innsbruck. Seit Jahrzehnten pflegt Tirol mit Großbritannien enge Beziehungen, in freundschaftlicher sowie in wirtschaftlicher Hinsicht. Platter bedauert den Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union, den so genannten Brexit bezeichnet er jedoch als Weckruf für die Europäische Union. „Der Brexit ist Weckruf an die EU, es besteht massiver Handlungsbedarf in der Union.“ Die EU sollte die aktuelle Stimmung aber als Ansporn nehmen, um etwas zu verändern. „Eine Neuausrichtung der EU-Politik auf die aktuellen Herausforderungen sowie auf die Bedürfnisse der Menschen ist unumgänglich“, fordert der Landeschef. (TT)

Platter empfing den britischen Botschafter Leigh Turner im Landhaus.
© Land Tirol