Die erste Hälfte ist geschafft

Landeck, Stanz, Zams – „Halbzeit“ meldete die Asfinag am Wochenende beim Vortrieb der knapp drei Kilometer langen Perjentunnelröhre II. Mehr...

© Wenzel

Landeck, Stanz, Zams –„Halbzeit“ meldete die Asfinag am Wochenende beim Vortrieb der knapp drei Kilometer langen Perjentunnelröhre II. Mehr als 1400 Meter Ausbruch sind jetzt geschafft. Mit täglich sechs Sprengungen konnte der unterirdische Bautrupp bisher 115.000 Kubikmeter Material freilegen. Dieses wird zur Deponie in Zams-Finais transportiert.

Zudem sind 40.000 Quadratmeter Spritzbeton sowie 55.000 Laufmeter Sicherheits­anker eingebaut worden. Die Tunnelbaustelle beschäftigt laut Asfinag derzeit knapp 100 Mineure, Facharbeiter und Experten. Um die Sicherheitsauflagen zu erfüllen, werden Fluchtstollen zur Bestandsröhre im Abstand von je 300 Metern errichtet. Zwei davon können von Einsatzfahrzeugen genutzt werden.

Asfinag-Projektleiter Richard Loidl bestätigte am Montag: „Derzeit läuft alles nach Plan. Wir liegen im Kosten- und auch im Zeitrahmen.“ Wie berichtet, ist der Perjentunnel II mit 130 Mio. Euro budgetiert.

Nächstes Etappenziel ist der Durchschlag, der für Juli 2017 erwartet wird.

Die Anrainer, die sich 2016 über massive Belastungen im Zuge der Sprengungen beschwert haben, dürfen etwas aufatmen. „Im Siedlungsgebiet sind keine Erschütterungen mehr spürbar“, weiß Loidl. „Allerdings ist der Sprengschuss in einigen Häusern zu hören.“ (hwe)

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