Politisches Hickhack um den Hochstein geht weiter

Lienz – Seit Jahren hat die Lienzer Bergbahnen AG mit dem Problem zu kämpfen, dass das Skigebiet Hochstein im Winter Verluste bringt und dam...

Das Skigebiet Hochstein ist defizitär und bringt die Lienzer Bergbahnen AG in Bedrängnis.
© Kuess

Lienz –Seit Jahren hat die Lienzer Bergbahnen AG mit dem Problem zu kämpfen, dass das Skigebiet Hochstein im Winter Verluste bringt und damit den Gewinn am Skigebiet Zettersfeld auffrisst. Die Bergbahnen AG gehört zu etwa gleichen Teilen dem Tourismusverband und der Stadtgemeinde Lienz. Zuletzt hatte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik (SPÖ) vorgeschlagen, den Hochstein im Winter an eine Interessentengemeinschaft zu verpachten, diese sollte ihn dann betreiben. Davon hält der Lienzer Gemeinderat Josef Blasisker (FPÖ) gar nichts. „Blanik will den Ballast abwerfen und ihn den Wirten und Vereinen am Hochstein umhängen“, sagt er. „Aber beim Kassieren des Profits wäre die Stadt wieder da. Das ist fast schon unmoralisch.“ Am Donnerstag findet ein Sondergemeinderat zum Thema Hochstein statt, den die ÖVP-Fraktion im Lienzer Stadtparlament erzwungen hatte. (TT)

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