Bergrettung zog in Kaltenbach Bilanz

Kaltenbach – Sie retteten einen Kameraden aus den eigenen Reihen, hatten acht teils zeitintensive Sucheinsätze zu bewältigen und waren bei d...

BM Fritz Brandner (Stumm), Florian Pfister, Bergrettungsarzt Oliver Glaser, VBM Bernhard Hanser (Ried), Josef Spergser, Andreas Wierer, BM Andreas Egger (Aschau), VBM Josef Flörl (Hart), BM Klaus Gasteiger (Kaltenbach, v. l.).
© Gemeinde Kaltenbach

Kaltenbach –Sie retteten einen Kameraden aus den eigenen Reihen, hatten acht teils zeitintensive Sucheinsätze zu bewältigen und waren bei drei Lawinenabgängen im Einsatz – die Mitglieder der Bergrettung Kaltenbach.

Bei der Jahreshauptversammlung ließ Obmann Andreas Wierer die Ereignisse Revue passieren und wartete mit weiteren Zahlen auf: 41 Mitglieder, davon zwei Frauen, und sechs Anwärter kamen bei den 36 Einsätzen im Jahr 2016 auf weit über 6000 Einsatzstunden in den zehn Gemeinden zwischen Aschau und Schlitters, die die Kaltenbacher Bergrettung betreut. Josef Spergser wurde im Rahmen der Versammlung für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

„Das neue Polaris-Raupenfahrzeug hilft uns sehr, unsere Einsätze noch professioneller abzuwickeln. Ebenso freuen wir uns schon auf unser neues Bergrettungshaus heuer im Frühjahr“, berichtete Obmann Wierer weiter. Leider aber werde das derzeitige Einsatzfahrzeug immer reparaturintensiver. BM Klaus Gasteiger sicherte stellvertretend für die Gemeinden den Bergrettern fortwährende Unterstützung zu und sprach angesichts der vielen Neuerungen von einer Zeitenwende. (TT)


Kommentieren


Schlagworte