CETA/TTIP-Volksbegehren - Leitl: CETA ist fair und ausgewogen

Wien (APA) - Wie die Industriellenvereinigung (IV) ist auch die Wirtschaftskammer (WKÖ) für das „faire und ausgewogene Handelsabkommen CETA“...

Wien (APA) - Wie die Industriellenvereinigung (IV) ist auch die Wirtschaftskammer (WKÖ) für das „faire und ausgewogene Handelsabkommen CETA“. Das bekräftigte am Montag WKÖ- und ÖVP-Wirtschaftsbundpräsident Christoph Leitl in einer Aussendung. Unterschriften für das heute gestartete Volksbegehren gegen CETA, TTIP und TiSA schadeten der heimischen Wirtschaft.

Eine Unterschrift unter das Volksbegehren richte sich auch gegen Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand in Österreich, warnte Leitl. „Eine Exportnation wie Österreich ist auf offene Märkte angewiesen.“ Die Proponenten des Volksbegehrens spielten in Wirklichkeit der Abschottungspolitik von Donald Trump in die Hände.

CETA sei seit 2009 unter Einbindung des Europäischen Parlaments und aller 28 EU-Regierungen verhandelt worden. „Es ist das beste und fortschrittlichste Freihandelsabkommen, das von der EU bisher abgeschlossen wurde. Die österreichische Wirtschaft spricht sich daher klar und aus vielen guten Gründen für CETA aus.“ Profitieren würden vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihren Kanadageschäften.

Beim TTIP-Handelsabkommen mit den USA sei die neue Situation infolge der US-Präsidentenwahl zur Kenntnis zu nehmen, so Leitl. Prinzipiell habe Österreich aber nach wie vor großes Interesse an einem guten, ausgewogenen und fairen Handelspakt mit den Amerikanern. „Wobei die Bedingungen, unter denen die neue US-Administration zu Verhandlungen bereit ist, genau geprüft werden müssen.“

TT-ePaper gratis testen und 5 x 1.000 € Geburtstagsgeld gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt testen
TT ePaperTT ePaper

~ WEB http://wko.at ~ APA400 2017-01-23/15:56


Kommentieren