UNO fürchtet vor Offensive auf West-Mosul um Zivilisten

Mosul (Mossul) (APA/AFP) - Die UNO fürchtet um das Leben der Menschen in dem von der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten W...

Mosul (Mossul) (APA/AFP) - Die UNO fürchtet um das Leben der Menschen in dem von der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Westteil der irakischen Stadt Mosul. Die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande, erklärte am Dienstag, bei der bevorstehenden Offensive der irakischen Truppen zur Rückeroberung von West-Mosul müsse zum Schutz der Hunderttausenden Zivilisten dort „alles getan“ werden.

Die Zivilisten seien „extrem gefährdet“. Grande fügte hinzu, die UNO sei „erleichtert“, dass viele Menschen in Ost-Mosul nach der Eroberung durch irakische Truppen in ihren Häusern hätten bleiben können. Die IS-Kämpfer kontrollieren aber weiter das Stadtgebiet westlich des Tigris. Dort leben Schätzungen zufolge 750.000 Menschen, im Ostteil sollen es 550.000 sein.

Im Oktober hatten die irakischen Streitkräfte und kurdische Peschmerga-Kämpfer mit Unterstützung der von den USA angeführten Militärkoalition eine Großoffensive zur Rückeroberung Mosuls begonnen. Angesichts der Offensive flohen etwa 180.000 Menschen aus der Region.


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