Hofer wehrt sich gegen Moby-Video und geht auf Kreuzfahrt

Im Video zu seinem aktuellen Song „Erupt & Matter“ warnt der US-Musiker Moby vor Diktatoren und Rechtspopulisten. Unter anderem zeigt er auch ein Foto von Norbert Hofer (FPÖ).

Moby zeigt in dem Video neben Hofer weitere Rechtspopulisten wie Nigel Farage (UKIP), Marine Le Pen (Front National) oder Frauke Petry (AfD).
© Screenshot/Youtube

Wien - Der gescheiterte Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer (FPÖ) wehrt sich gegen eine Erwähnung im Song von US-Musiker Moby. Dieser warnt in seinem aktuellen Song und Video „Erupt & Matter“ vor Diktatoren und Rechtspopulisten und zeigt dabei neben Recep Tayyip Erdogan, Bashar al-Assad, Kim Jong-un, Donald Trump, Marine Le Pen und Nigel Farage auch Norbert Hofer.

„Ich lasse mich auch davon keinen Millimeter von meinem Weg für Österreich abbringen. Der Bundespräsidentenwahlkampf mit all seinen Unwahrheiten und Angriffen hat in mir den festen Willen geweckt, meinen Weg der Vernunft unbeirrt weiterzugehen“, meinte der Dritte Nationalratspräsident dazu auf Facebook.

Kreuzfahrt mit FPÖ-Pensionisten

Zudem kündigte Hofer an, im Mai auf Kreuzfahrt mit Pensionisten gehen zu wollen. Der Senioren Ring der FPÖ und Hofer selbst werben auf ihren Facebook-Seiten für die Seefahrt „Zauberhaftes Mittelmeer“. Mit der Costa Diadema geht es von 20. bis 27. Mai von Savona nach Marseille, Barcelona, Mallorca, Rom, La Spezia und wieder retour in den Ausgangshafen.

Das Reisebüro hat für Interessierte noch ein Kontingent von über 50 Plätzen übrig. Hofers Kreuzfahrt könnte freilich noch wackeln, falls es die Regierung nicht übers Frühjahr schafft und am 21. Mai eine vorgezogene Nationalratswahl stattfindet, worüber zuletzt vor allem in Boulevardmedien wieder heftig spekuliert wurde. (TT.com, APA)


Kommentieren


Schlagworte