s Bausparkasse gibt der EZB die Schuld an mageren Spar-Erträgen

Wien (APA) - Die s Bausparkasse macht die Europäische Zentralbank (EZB) für die mageren Erträge der Anleger verantwortlich, deretwegen die h...

Wien (APA) - Die s Bausparkasse macht die Europäische Zentralbank (EZB) für die mageren Erträge der Anleger verantwortlich, deretwegen die heimischen Bausparkassen nun in die Kritik der VKI-Zeitschrift „Konsument“ geraten sind. Solange die EZB Geld in den Markt schwemme, könne mit normalem Ansparen kein Geld vermehrt werden, sagte „s“-Vorstandsdirektorin Astrid Kratschmann.

„In dem Umfeld sind wir alle“, meinte Kratschmann, von der APA angesprochen auf die Vorwürfe der neuen Ausgabe des „Konsument“. Darin wird festgestellt, dass sich mit Bausparzinsen selbst samt der staatlichen Prämie nicht gegen den Kaufkraftverlust ansparen lasse. Die Nettorendite für variabel verzinste Bausparverträge inklusive staatlicher Prämie liege bei nur 0,5 Prozent, für Fixzinsverträge zwischen 0,6 und 0,7 Prozent, heißt es in der Zeitschrift des Verein für Konsumenteninformation (VKI).

Die Sparneigung sei derzeit niedriger als vor fünf bis sieben Jahren, aber mit rund sieben Prozent noch immer recht hoch, so Kratschmann. Allerdings gingen die Mittel hauptsächlich in täglich fällige Gelder, längerfristige Bindungen würden weniger genommen. Die Neigung, in gebundene Produkte zu gehen, wo man eventuell mehr Zinsen bekommen könnte, sei nicht so stark.

~ WEB http://www.sbausparkasse.at ~ APA074 2017-01-26/08:31


Kommentieren