Biathlon: Außerordentlicher IBU-Kongress am 8. Februar in Fieberbrunn

Wien (APA) - Der von der IBU wegen des russischen Dopingskandals vor der WM in Hochfilzen angesetzte Außerordentliche Kongress wird am 8. Fe...

Wien (APA) - Der von der IBU wegen des russischen Dopingskandals vor der WM in Hochfilzen angesetzte Außerordentliche Kongress wird am 8. Februar in Fieberbrunn abgehalten. Das gab der Internationale Biathlon-Verband (IBU) am Mittwoch auf APA-Anfrage bekannt. Die elftägige WM in Tirol beginnt am 9. Februar.

Der Kongress ist das oberste Organ der IBU und setzt sich aus den stimmberechtigten Delegierten der rund 50 Mitgliederverbände und diversen IBU-Funktionären, die aber kein Stimmrecht haben, zusammen. Auf dem Kongress im Nachbarort von Hochfilzen sollen schärfere Anti-Doping-Bestimmungen wie die Möglichkeit längerer Sperren und höherer Geldstrafen beschlossen werden.

Die IBU unter der Führung des norwegischen Präsidenten Anders Besseberg hatte den Kongress als Folge der mutmaßlichen Verwicklung von etlichen russischen Biathleten in den Staatsdopingskandal Ende der Vorwoche kurzfristig angesetzt. Davor hatte es Kritik am Umgang des Verbandes mit dem Thema gegeben. So hatten beispielsweise 170 Biathleten in einem Brief auf unverzügliche Maßnahmen gedrängt. Turnusmäßig hätte der nächste Kongress erst 2018 stattgefunden.

Derzeit laufen noch IBU-Verfahren gegen sieben von ursprünglich 29 unter Doping-Verdacht stehende Russen. Die Namen der betroffenen Biathleten wurden mit Ausnahme eines bereits zurückgetretenen Duos nicht bekannt. Auch gegen den russischen Verband (RBU) ist ein formales Verfahren eingeleitet worden, er muss bis 5. Februar eine Stellungnahme über seine Rolle im Manipulationsskandal abgeben.

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