Fiat-Chrysler-Abgasskandal - Marchionne hofft auf positive Lösung

Rom/Amsterdam (APA) - Nach den Vorwürfen aus den USA über Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen hofft Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne au...

Rom/Amsterdam (APA) - Nach den Vorwürfen aus den USA über Manipulationen bei Diesel-Fahrzeugen hofft Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne auf ein rasches Ende der Gespräche mit der US-Umweltbehörde EPA. „Die Gespräche schreiten positiv voran. Wir hoffen, dass sie noch in diesem Jahr zu einem Ende kommen“, betonte Marchionne bei der Vorstellung der Jahresergebnisse seines Autokonzerns.

Die US-Umweltbehörde EPA hatte dem italienisch-amerikanischen Autobauer wie zuvor schon Volkswagen vorgeworfen, ebenfalls bei Dieselfahrzeugen massiv gegen das Luftreinhaltegesetz verstoßen zu haben. Nach Darstellung der EPA hat Fiat Chrysler illegal eine Software zur Manipulation von Schadstoffemissionen eingesetzt. Das Management wies dies zurück. Dem Konzern droht eine Strafe von bis zu 4,6 Mrd. Dollar (4,28 Mrd. Euro).

Marchionne legte auch positive Resultate der FCA-Tochter Maserati vor. Der Luxus-Autobauer meldete 2016 ein 30-prozentiges Plus bei der Zahl der abgesetzten Fahrzeuge. Der Umsatz kletterte um 44 Prozent auf 3,48 Mrd. Euro. Das bereinigte EBIT verdreifachte sich auf 339 Mio. Euro. Maserati meldete Umsatzwachstum unter anderem in China, Europa und Nordamerika.

~ WEB http://www.fiatchryslerautomobiles.com/ ~ APA356 2017-01-26/13:49

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