Keine Sorge um die Luft im Zillertal

Zell, Fügen – Am heutigen Samstag wird sich wieder eine Blechlawine durch das Zillertal stauen. Wie sich das auf die Luftgüte in der Tourism...

Symbolbild
© Dähling

Zell, Fügen –Am heutigen Samstag wird sich wieder eine Blechlawine durch das Zillertal stauen. Wie sich das auf die Luftgüte in der Tourismusregion auswirkt, ist schwer zu sagen. Denn die einzige Messstation befindet sich hoch oben am Ahorn in Mayrhofen. „Eine Messstation nahe der Zillertalstraße in Fügen und Mayrhofen würde Sinn machen. Denn wir brauchen gute Luft und einen ehrlichen Umgang mit dem Thema“, meint Transitforumsobmann Fritz Gurgiser. Er regt an, dass der Planungsverband einen diesbezüglichen Antrag an die Landesregierung stellt. Planungsverbandsobmann Hansjörg Jäger: „Ich sehe da keinen Bedarf. Es gab in Ried mal eine Messstelle nahe der Bundesstraße und nie Probleme mit der Luft“, sagt er. Sein Stellvertreter Robert Pramstrahler hätte nichts gegen Messungen, „denn Fakten überzeugen“. Luftprobleme gebe es wenn, dann im hinteren Zillertal bei Inversionswetterlage. Der Verkehr sei daran eher nicht schuld. Die derzeit häufig verordnete Geschwindigkeitsreduzierung im Brettfalltunnel hat nichts mit den Abgasen zu tun, sondern mit der Salzstreuung vor den Tunnelportalen. „Das getrocknete Salz wird durch die Autos in den Tunnel transportiert. Der so entstehende Staub sorgt für Sichtbehinderungen“, erklärt Martin Außerlechner vom Baubezirksamt Innsbruck. (ad)

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