Noch Dutzende Reisende wegen US-Einreisestopp festgehalten

Washington (APA/Reuters) - Das US-Präsidialamt hat das umstrittene Einreiseverbot für Bürger aus sieben muslimischen Staaten verteidigt. Am ...

Washington (APA/Reuters) - Das US-Präsidialamt hat das umstrittene Einreiseverbot für Bürger aus sieben muslimischen Staaten verteidigt. Am Samstag seien in die USA 325.000 Menschen eingereist, von denen 109 festgenommen worden seien, sagte Stabschef Reince Priebus am Sonntag im Sender NBC. „Das war kein Chaos.“ Es gebe nur ein paar Dutzend Menschen, die noch festgehalten würden.

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag angeordnet, Bürgern aus sieben muslimischen Staaten im Nahen Osten und Afrika für 90 Tagen die Einreise zu verweigern. Außerdem ist die Aufnahme von Flüchtlingen ausgesetzt. Die Regierung begründet den Schritt mit dem Schutz der USA vor Anschlägen. Trumps Dekret führte international zu Kritik.

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell sagte, die USA müssten bei der Umsetzung des Erlasses umsichtig vorgehen. Muslime zählten im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus sowohl in den USA als auch im Ausland zu den wichtigsten Quellen, sagte er im Sender ABC. „Wir müssen bei der Umsetzung vorsichtig sein.“

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