Pass Thurn: Der Stau steht vor der Tür

Die Sanierung der Pass-Thurn-Straße wird am 27. März fortgesetzt. Das Baubezirksamt will Probleme vermeiden.

© Angerer Harald

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Es war der Aufreger des vergangenen Herbstes – die Baustelle auf der Pass-Thurn-Straße in Kitzbühel. Die Generalsanierung sorgte für Staus und blanke Nerven bei den Autofahrern. Im kommenden Frühjahr steht hier nun die Bauphase 2 an, diese dauert vom 27. März bis 30. Juni.

„Wir haben aus dem Vorjahr gelernt und haben einige Veränderungen vorgenommen“, verspricht Jürgen Wegscheider vom Baubezirks­amt. Ein erster Schritt ist, die Bevölkerung früh genug zu informieren, dazu wurde gestern im Rahmen einer Pressekonferenz gemeinsam mit Kitzbühels Straßenreferent GR Hermann Huber der Zeitplan für den kommenden Bauabschnitt präsentiert. „Wir haben nach wie vor das Problem, dass sich viele der Arbeitsschritte nicht gleichzeitig machen lassen. Wir können nicht die Wasserverrohrung verlegen und gleichzeitig asphaltieren“, erklärt Wegscheider. Aber man habe den betroffenen 460 Meter langen Straßenabschnitt in vier Baubereiche unterteilt. „Diese sind länger als im Vorjahr, da wir gesehen haben, dass die kurzen Abschnitte eher kontraproduktiv waren“, schildert Huber.

Auch ist es nun geplant, dass auch an Samstagen gearbeitet wird. Eine Herausforderung sind aber die Feiertage, für Ostern, Pfingsten und Fronleichnam – an diesem Wochenend­e findet der Triathlon in Kitzbühel statt – sind keine Bauarbeiten geplant. „An diesen verkehrsreichen Wochenenden wird der Baustellenbereich zweispurig befahrbar sein“, versichert Wegscheider. Weiters wird der Verkehr von Montag bis Samstag händisch geregelt, mit Unterstützung von Verkehrskameras, um auf den anrollenden Verkehr reagieren zu können. Am Ende der Bauphase 2 wird dann noch auf der ganzen Sanierungsstrecke der letzte Deckbelag aufgetragen.

Die Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro für das Bauvorhaben bleiben laut Wegscheider trotz der Änderungen gleich.

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