Führungswechsel bei den Schützen

Wie erwartet, löste Ralf Krabichler in der Imster Kompanie Obmann Albert Zangerl ab.

© Jaritz

Von Peter Jaritz

Imst –Die Imster Schützenkompanie hat ein beträchtliches Alter. Das erste Mal wurde sie 1779 erwähnt und ihre erste Fahne wurde 1797 geweiht. Traditionsgemäß halten die Imster Andreas-Hofer-Jünger ihre Jahreshauptversammlung immer am Fasnachtssonntag ab. Nach der Schützenmesse in der Pfarrkirche und einer auf dem Friedhof geschossenen Ehrensalve für die verstorbenen Schützenkameraden geht es dann weiter ins Schützenheim.

Heuer stand die Jahreshauptversammlung im Zeichen der Wachablöse. Der langjährige Obmann Albert Zangerl und der Kassier Wolfgang Ewerz stellten ihre Funktionen zur Verfügung. Die notwendigen Neuwahlen des Ausschusses wiesen eine fast hundertprozentige Zustimmung auf. Neuer Obmann ist Rolf Krabichler, sein Stellvertreter Christian Dablander, Kassier wurde Manfred Bach und als Schriftführer fungiert Christian Dablander. Beim Kommando blieb alles beim Alten. Hauptmann ist weiterhin Georg Posch und Oberleutnant bleibt Peter Walch.

Der bisherige Obmann Albert Zangerl wurde unter großem Applaus zum Ehrenleutnant gewählt. Dazu kamen weitere zahlreiche Beförderungen. Unter anderem wurden Johann Poschauko und Herbert Neuner zum Oberjäger befördert.

Im Rückblick beleuchtete der scheidende Obmann ein eher ruhigeres Jahr. Neben den „normalen“ Ausrückungen fuhr man zur Andreas-Hofer-Bruderschaft nach Gladbeck. Auch beim Schützenheim wurden etliche Investitionen getätigt. Die Schützen engagieren sich auch beim „Essen auf Rädern“ und der Aktion Sauberes Imst. 2017 wird man dreimal die Ehrenkompanie stellen: in Zirl, Sölden und im Zillertal. Betraut wurden die Imster Schützen außerdem mit der Ausrichtung des Bataillons- und Bezirksfestes.

Ziel des neuen Obmannes ist die Ausrückungsstärke der Kompanie von 100 Mann.


Kommentieren


Schlagworte