UniCredit-Angebot für nicht ausgeübte Aktienbezugsrechte beendet

Rom/Mailand (APA) - Die Bank-Austria-Mutter UniCredit hat am Montag das Angebot für bei der Kapitalerhöhung nicht ausgeübte Aktienbezugsrech...

Rom/Mailand (APA) - Die Bank-Austria-Mutter UniCredit hat am Montag das Angebot für bei der Kapitalerhöhung nicht ausgeübte Aktienbezugsrechte abgeschlossen. Alle Bezugsrechte wurden am ersten Tag des Angebots für einen Wert von 15,06 Mio. Euro verkauft, teilte die UniCredit in einer Presseaussendung am Montag mit.

Die gesamte Kapitalerhöhung, die größte in der Geschichte Italiens, soll bis zum 10. März abgeschlossen sein.

Binnen drei Wochen hat die Mailänder Großbank UniCredit mit der 13 Mrd. Euro schweren Finanzspritze ihr Kapitalloch gestopft. 99,8 Prozent der neuen Aktien fanden Abnehmer unter bestehenden und neuen Anteilseignern. UniCredit will damit nach einem Verlust von 11,8 Mrd. Euro im vergangenen Jahr den Abbau fauler Kredite finanzieren.

Die milliardenschwere Kapitalerhöhung ist der wesentlichste Punkt des Entwicklungsplans, den der französische CEO der Bank, Jean-Pierre Mustier, im November vorgestellt hat. „Im CEE-Raum wollen wir unser Netz aus 2,6 Mio. Familien und Kunden ausdehnen. In Italien, Deutschland und Österreich ist unser Ziel, immer mehr die Klein- und Mittelunternehmen zu unterstützen“, so UniCredit-Generaldirektor Gianni Franco Papa, laut Medienangaben.

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Nach dem Ausstieg aus der Ukraine und Polen will sich UniCredit nicht von weiteren Ländern trennen. Die Bank halte auch an Russland und an der Türkei fest. „Trotz der Sanktionen erholt sich Russland. In der Türkei unterstützt die Entwertung der Währung die Wettbewerbsfähigkeit des Systems. Für uns sind dies zwei wichtige Märkte“, so Papa.

~ ISIN IT0004781412 WEB https://www.unicreditgroup.eu ~ APA239 2017-02-27/12:09


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