Skispringen: Weltmeister Kraft genoss Ruhetag im WM-Quartier

Lahti (APA) - Die Goldmedaille und die zwei Silbernen haben sie auf einem Polster drapiert - die Zimmerkollegen Stefan Kraft und Michael Hay...

Lahti (APA) - Die Goldmedaille und die zwei Silbernen haben sie auf einem Polster drapiert - die Zimmerkollegen Stefan Kraft und Michael Hayböck sind das aktuelle Erfolgsduo des ÖSV bei der Nordischen Ski-WM in Lahti. Es wäre durchaus noch Platz für weiteres Edelmetall. „Wir haben gesagt, den machen wir noch voll“, meinte Kraft an seinem „Ruhetag“ am Montag im Haus der Springer lachend.

Der Weltmeister und sein Partner im zweitplatzierten Mixed-Team gönnten sich nach ihren ersten zwei Bewerben einen Tag Pause. „Ein bisschen Ruhe ist wichtig“, betonte Kraft. „Wir waren zuletzt immer unter Strom, da tut es gut, einmal später zu frühstücken und auszuspannen.“ Polster und Bettdecken (von Hefel) hat das Team übrigens aus Österreich mitgebracht.

Das Blockhaus in Vierumäki, das die sechs ÖSV-Springer bewohnen, bietet genug Platz zur Erholung nach Training und Wettkämpfen. Vor dem Fenster und auf der Balustrade hängen die Sprunganzüge, ein großer Tisch bietet Platz für Spiele - Hayböck und Co. würfeln gerne - und auf der Sitzgarnitur analysiert Manuel Fettner nach dem ersten Großschanzentraining seine Sprünge.

Auch eine Sauna ist vorhanden, sie wird auch von Gregor Schlierenzauer und Kraft gerne genützt. Danach geht‘s zum Abkühlen vor die Tür. „Mir taugt‘s voll, wenn man sich danach in den Schnee legen kann“, erzählte der frischgebackene Champion.

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Das Essen wird im Bungalow nebenan von Erich Lobinger zubereitet und serviert, der seit vielen Jahren bei Großereignissen für das ÖSV-Team aufkocht. Der Koch weiß, was die Springer wünschen.

Am Dienstag ist auch für Kraft und Hayböck wieder Training angesagt. „Ich freue mich richtig auf die Großschanze“, sagte Kraft. Der ausgelassene Trainingstag würde sich keineswegs negativ auswirken. „Mir wäre es auch egal, wenn das Dienstag-Training abgesagt würde. Ich bin gut drauf“, meinte der 23-Jährige. Er fühlt sich auf der großen Schanze noch stärker und ist bereit für die Konkurrenz am Donnerstag.


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