Sozialversicherung - Auch Leitl und AUVA begrüßen IHS-Studie

Wien (APA) - Auch Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und die Unfallversicherungsanstalt (AUVA) haben am Montag die von der Industri...

Wien (APA) - Auch Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und die Unfallversicherungsanstalt (AUVA) haben am Montag die von der Industriellenvereinigung in Auftrag gegebene IHS-Studie über die Sozialversicherungen begrüßt. Leitl sprach in einer Aussendung von einem „fundierten und konstruktiven Beitrag zur aktuellen Diskussion für mehr Effizienz in der Sozialversicherung“.

Die Studie stelle richtige Fragen, beleuchtet Reformpfade und zeigt Entwicklungspotenziale für unser Sozialversicherungssystem auf. „Damit kommen Modelle für eine zukunftsfitte Sozialversicherung als konkrete Handlungsgrundlage für die Politik auf den Tisch“, meinte Leitl.

Auch AUVA-Obmann Anton Ofner sieht in der Studie „einen wichtigen Beitrag zur Reform und Modernisierung des Sozialversicherungssystems“. Wichtig ist ihm vor allem, dass die Untersuchung „die hohe Wertigkeit der Unfallversicherung als unverzichtbaren Teil des Sozialversicherungssystems“ bestätige. Ohne eigene Unfallversicherung wäre eine flächendeckende Unfallversorgung „massiv gefährdet“, meinte Ofner in einer Aussendung.

Die Grüne Wirtschaft tritt ebenfalls für eine Zusammenlegung von Krankenkassen ein. Sie sieht darin aber nur einen ersten Schritt, auch für die Selbstständigen müssten Veränderungen vorgenommen werden, forderte Bundessprecherin Sabine Jungwirth in einer Aussenung. Im Gegensatz zur Industrie verlangt sie aber einen Entfall der Selbstbehalte.

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