Formel 1: Mehr „laissez faire“ in Sachen Soziale Medien

Montmelo/Barcelona (APA/Reuters) - Die Hauptdarsteller auf der Formel-1-Bühne bekommen im Jahr eins nach Bernie Ecclestone mehr Freiheiten, ...

Montmelo/Barcelona (APA/Reuters) - Die Hauptdarsteller auf der Formel-1-Bühne bekommen im Jahr eins nach Bernie Ecclestone mehr Freiheiten, um in den Sozialen Medien mit den Fans in Kontakt zu treten. Der neue Mehrheitseigentümer, der US-Konzern Liberty Media, hat am Rande der Testfahrten am Circuit de Catalunya neue, liberalere Social-Media-Leitlinien ausgegeben, die auch sofort umgesetzt wurden.

Der Brite Ecclestone, der seit Jänner nicht mehr aktiv als Formel-1-Geschäftsführer fungiert, galt als äußerst restriktiv, was die Veröffentlichung speziell von Videomaterial angeht. Liberty Media hingegen ist entschlossen, den Markenwert der Formel 1 über neue, digitale Kanäle zu stärken, und erlaubt etwa Kurzvideos „von innerhalb des Paddock“.

Mercedes-Star Lewis Hamilton, dem 3,8 Millionen Menschen auf Instagram folgen, war am Montag in Montmelo, der erste, der die neuen Richtlinien beherzigte. „Hey Leute. Ich bin dabei, ins Auto zu steigen. Während des Trainings werde ich vom Cockpit aus live auf Instagram sein, um euch etwas Neues zu zeigen, also seid dabei“, schrieb der Brite. Er und sein Team lieferten daraufhin Beiträge von der Boxengasse und aus der Garage.

Er begrüße es, dass die Fans jetzt mehr hintergründige Einblicke bekämen, meinte auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner. „Man hätte mit (Red-Bull-Fahrer; Anm.) Daniel Ricciardo Frühstück haben und sehen können, was er macht, bevor er ins Auto steigt, bis zu dem Punkt, wo er im Auto ist und seine erste Runde dreht“, erklärte er. Das sei etwas, das es in früheren Jahren nicht gegeben habe.

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren