Tirol wird aus der Luft neu vermessen

Innsbruck – Mit modernster Technik hat das Land Tirol damit begonnen, die Flächen des Landes neu zu vermessen. Beim so genannten Airborne La...

© Land Tirol

Innsbruck –Mit modernster Technik hat das Land Tirol damit begonnen, die Flächen des Landes neu zu vermessen. Beim so genannten Airborne Laserscanning fliegen mit einem Laserscanner ausgestattete Flugzeuge oder Hubschrauber in einer Höhe von 500 bis 1000 Meter über dem zu erfassenden Gelände. Der Laserstrahl geht dabei dem Gelände auf den Grund und durchdringt sogar Vegetation.

„In puncto Genauigkeit und Aktualität stellen wir mit unseren Daten Google Maps zwar jetzt schon in den Schatten. Wir wollen aber noch besser werden, denn die aus den Laserscanbefliegungen errechneten Höhenmodelle sind unverzichtbare Plangrundlagen für das Naturgefahrenmanagement und Baumaßnahmen jeglicher Art“, sagt LHStv. Josef Geisler. In den kommenden beiden Jahren wird eine Fläche von rund 3000 km² in den Bezirken Imst und Landeck gescannt, die restlichen Landesteile folgen in den kommenden Jahren.

„Aus den Daten erstellen wir dreidimensionale Höhenmodelle. Das Geländemodell zeigt die ‚nackten‘ Geländeformen. Im so genannten Oberflächenmodell werden auch Objekte sowie die Vegetation dargestellt“, erläutert Projektleiterin Maria Attwenger. Die dreidimensionalen Höhenmodelle sind auch außerhalb von Landeseinrichtungen – beispielsweise bei Gemeinden, Energieversorgern, Universitäten, Skigebietsbetreibern oder Planungsbüros – sehr gefragt und finden immer wieder auch bei Privatpersonen vom Häuslbauer bis zum Wintersportler Verwendung. (TT)

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