Europas Leitbörsen im Verlauf sehr fest, Banken gesucht

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Verlauf mit sehr starken Gewinnen tendiert. Marktteilnehmer ver...

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Mittwoch im Verlauf mit sehr starken Gewinnen tendiert. Marktteilnehmer verwiesen auf einen schwachen Euro-Kurs als wichtigen Unterstützungsfaktor. Die höhere Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung in den USA in diesem März zog den Dollar etwas nach oben.

Der 50 führende Unternehmen der Eurozone umfassende Euro-Stoxx-50 gewann 54,59 Einheiten oder 1,64 Prozent auf 3.374,20 Punkte. Der DAX in Frankfurt notierte gegen 13.00 Uhr mit 11.985,76 Punkten und plus 151,35 Einheiten oder 1,28 Prozent. Der FT-SE-100 der Börse London gewann um 64,24 Zähler oder 0,88 Prozent und steht nun bei 7.327,68 Stellen.

In einer Branchenbetrachtung gab es die durchschnittlich stärksten Zuwächse im Finanzbereich zu sehen. Kursaufschläge von jeweils mehr als vier Prozent konnten die Deutsche Bank und Intesa San Paolo verbuchen. Societe Generale steigerten sich um 3,7 Prozent.

Aktien aus dem Bau- und Baustoffbereich wurden von den jüngsten Aussagen des US-Präsidenten beflügelt. Donald Trump hatte am Vorabend erneut massive Investitionen in die US-Infrastruktur angekündigt. Die CRH-Papiere zogen satte 4,6 Prozent hoch. Gute Geschäfte in Amerika und Europa bescherten dem irischen Baustoffkonzern im vergangenen Jahr einen Gewinnsprung.

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Ahold Delhaize sprangen 3,8 Prozent hoch. Während der Gewinn des neu formierten Supermarktkonzerns 2016 unter den Fusionskosten, Ladenschließungen und Unwetterschäden gelitten hatte, war der Umsatz nach oben gesprungen.

Eni gewannen nach Zahlenvorlage 3,2 Prozent. Der italienische Ölkonzern erwirtschaftete zum Jahresende hin einen überraschend hohen Gewinn. 2016 stand aber ein Milliardenverlust zu Buche, doch die Anleger honorierten die Trendwende.

Aktien von Covestro knickten um 6,9 Prozent auf 66,16 Euro ein. Bayer hat den guten Lauf der Papiere seiner Kunststoff-Tochter genutzt, um einen Teil seiner Beteiligung von bis dato 64,2 Prozent zu versilbern. 22 Millionen Aktien wurden für 66,50 Euro je Stück an institutionelle Investoren verkauft, womit sich der Bayer-Anteil auf 53,3 Prozent reduzierte.

Anteilsscheine von Zalando sind nach dem enttäuschend aufgenommenen Ausblick auf das laufende Jahr um 2,6 Prozent gefallen. Der Onlinehändler peilt für 2017 eine bereinigte Ebit-Marge zwischen 5 und 6 Prozent an.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA300 2017-03-01/13:12


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