Regierung: Seit Beginn der Offensive auf West-Mosul 26.000 geflohen

Mosul (Mossul) (APA/AFP) - Seit dem Beginn der Offensive der irakischen Regierungstruppen auf den belagerten Westteil der Stadt Mossul haben...

Mosul (Mossul) (APA/AFP) - Seit dem Beginn der Offensive der irakischen Regierungstruppen auf den belagerten Westteil der Stadt Mossul haben rund 26.000 Zivilisten die Flucht ergriffen. Diese Zahl nannte am Mittwoch der Minister für Vertriebene und Migration, Jassem Mohammed al-Jaff. Die Offensive auf West-Mosul begann am 19. Februar.

Am 24. Jänner schlossen die Regierungstruppen die Eroberung des Ostteils der Stadt ab, die am 17. Oktober begonnen hatte.

Die Truppen der Anti-Terror-Einheit CTS trafen am Mittwoch nach Angaben von Generalleutnant Abdulgani al-Assadi weiterhin auf entschlossenen Widerstand der Kämpfer der Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS). Umkämpft war vor allem das Wohnviertel al-Maamun.

Nach den jüngsten Schätzungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) halten sich noch rund 750.000 Zivilisten im Westteil Mosuls auf, der von den Regierungstruppen belagert wird. Nach Einschätzung der USA gibt es in West-Mosul noch etwa 2000 IS-Kämpfer.

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