Keine Mühe mit Schalke: Bayern siegt im Pokal mit 3:0

Schöpf, Burgstaller und Co. mussten sich gegen den FC Bayern München aus dem Pokal verabschieden.

Bayern-Spieler jubeln über das 3:0 von Robert Lewandowski.
© dpa

Hamburg – Bayern München ist am Mittwochabend zum achten Mal in Folge ins Halbfinale des deutschen Fußball-Pokals eingezogen. Der Titelverteidiger setzte sich in der Allianz Arena gegen Schalke 04 souverän 3:0 (3:0) durch. Der zuletzt durch eine Zehenprellung gehandicapte ÖFB-Star David Alaba spielte bei den Siegern durch, genauso wie Alessandro Schöpf bei den Verlierern.

Guido Burgstaller (Schalke) wurde in der 79. Minute ausgewechselt. Das ÖFB-Duo konnte sich nicht entscheidend in Szene setzen. Für Schöpf ging damit eine Torserie zu Ende, in den jüngsten drei Pflichtspielen hatte er immer getroffen. Die Schalker waren im Gegensatz zu 2011, als sie die Münchner auf dem Weg zu ihrem letzten Cuptitel eliminiert hatten, weit von einem Sieg entfernt.

Bei den Münchnern war nach den jüngsten Kanter-Heimsiegen gegen Arsenal in der Champions League (5:1) und den Hamburger SV in der Liga (8:0) von Überheblichkeit keine Spur. Sie lieferten eine perfekte erste Hälfte ab und machten früh alles klar. Überragend war dabei einmal mehr Robert Lewandowski, der schon in der 3. Minute nach Ribery-Vorarbeit traf. Das 2:0 leitete der Pole mit einer Idealflanke auf den Kopf von Thiago (16.) ein. Das 3:0 (29.) machte er dann nach neuerlicher Ribery-Vorarbeit wieder selbst. Der 28-Jährige feierte damit ein Jubiläum, hält er nun doch bei 30 Pflichtspiel-Toren (in 34 Partien) in der laufenden Saison.

Durch den klaren Vorsprung konnte es die Truppe von Coach Carlo Ancelotti nach der Pause geruhsamer angehen. In der 77. Minute schwächten sich die Schalke mit einer Gelb-Roten-Karte von Bayern-Leihspieler Holger Badstuber auch noch selbst.

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Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 1:2

Borussia Mönchengladbach ist am Mittwoch als zweites Team nach Eintracht Frankfurt ins Halbfinale des deutschen Fußball-Cups eingezogen. Die Gladbacher behielten beim Hamburger SV hauchdünn mit 2:1 die Oberhand. Spielentscheidend waren zwei Elfmetertore von Kapitän Lars Stindl (53.) und Raffael (61.). Hamburgs Anschlusstor von Bobby Wood in der Nachspielzeit kam zu spät.

ÖFB-Teamstürmer Michael Gregoritsch kam im Gegensatz zur 0:8-Demütigung am Samstag bei Bayern München in der Liga nicht zum Zug, saß bei den Verlierern nur auf der Bank. Seine Mannschaft zeigte trotz des Ausscheidens eine Reaktion, blieb am Ende aber unbelohnt.

In der Liga hatten die Gladbacher beim 0:0 im direkten Duell vor viereinhalb Minuten noch zwei Strafstöße durch Andre Hahn und Stindl vergeben. Da es dieses Mal vom Punkt besser klappte, stehen sie zum elften Mal in der Club-Geschichte in der Vorschlussrunde. (APA)


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