„Atoll Achensee“ soll ein Freizeitmagnet werden

Seit Herbst des Vorjahres wird eine Freizeit-Oase in der Buchau errichtet. Im Mai 2018 soll die Anlage am Achensee fertig sein.

TVB-Direktor Martin Tschoner, BM Sepp Hausberger, LH Günther Platter, BM Christine Oppitz-Plörer (Innsbruck), Johann Herdina (Tiwag) und TVB-Obmann Hans Entner (von links).
© Zwicknagl

Von Walter Zwicknagl

Eben –Baustart für die neue Freizeitanlage der Achenseeregion war schon im Herbst, über einen Namen für die multifunktionale Erholungszone in der Buchau zerbrach man sich aber lange die Köpfe. Bei der offiziellen Grundsteinlegung wurde gestern auch dieses Geheimnis gelüftet. „Atoll Achensee“ heißt das neue Erlebnisangebot, das ab Mai des nächsten Jahres zur Verfügung stehen wird. „Die Architektur des Atolls erinnert an einen Wassertropfen und integriert sich ideal in die Landschaft“, erklärt BM Sepp Hausberger, der mit TVB-Obmann Hans Entner auch als Geschäftsführer der Freizeiteinrichtung agieren wird. Werbung für das Atoll am Achensee macht auch ein Ballon, der künftig oft in der Region zu sehen sein soll.

Rund 18,5 Millionen Euro werden in die Freizeit-Oase, die alle Stücke spielen wird, investiert. Auf über 6500 Quadratmetern wird ein abwechslungsreiches Angebot geschaffen. Badevergnügen auf rund 650 Quadratmetern Wasserfläche, eine großzügige Saunalandschaft mit Schwitz- und Regenerationsbereichen, ein Fitnesscenter mit Kursraum, ein Boulderzentrum und diverse Gas­tronomieangebote werden das Um und Auf der Anlage sein. Das Strandbad und die schon bestehenden Spiel- und Sportareale sowie Steganlagen werden neu gestaltet. „Verhandlungen mit den Behörden gingen zügig über die Bühne, bei den bisherigen Bauarbeiten hatten wir Wetterglück“, resümiert TVB-Obmann Entner. Derzeit gibt es in der Tourismusregion 1,5 Millionen Nächtigungen pro Jahr.

„Schon seit 15 Jahren reden wir von einer wetter­unabhängigen Infrastruktur, um die Attraktivität der Achenseeregion als Wohnort und Urlauber-Destination zu steigern und für die Zukunft zu sichern“, stellt BM Hausberger fest. Derzeit wird auch überlegt, aus dem Achenseeschiff St. Benedikt, das jetzt ausgedient hat, ein Spielschiff in der Freizeit-Oase zu machen. „Aber da laufen noch einige Gespräche“, verrät der Gemeindechef. Was ihn besonders freut: Das Energiekon­zept der Anlage sei beispielhaft. „Wir können auf Kamine verzichten. Ein Tiefbrunnen und vier Wärmepumpen garantieren eine kohlendioxidneutrale Energiegewinnung für das gesamte Gebäude. Somit setzt das Atoll auch in ökologischer Hinsicht ein Zeichen für die Region“, sagt Hausberger.

Die Dimensionen der Freizeitanlage in der Buchau sind enorm. Auf mehr als 40.000 Quadratmetern erstreckt sich der Bade- und Fitnessbereich.
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„Die Achenseeregion rüstet auf. Ich sehe darin ein Projekt für die Zukunft“, meinte LH Günther Platter bei der Grundsteinlegung für die Bade- und Fitnessanlage. „Optisch kommt die Erlebnisvielfalt auch im neuen Logo zum Ausdruck“, ist TVB-Direktor Martin Tschoner überzeugt. Künftig wird der TVB Achensee sein Büro im neuen Gebäudekomplex haben. Entwickelt wurde die Planungsidee von Karl Landauer (Eben) und dem Architekturbüro Gollwitzer aus München.


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