Visegrad-Staaten für Gleichbehandlung aller EU-Länder

Warschau (APA/Reuters) - In der Frage über die künftige Ausrichtung der Europäischen Union haben die vier osteuropäischen Länder Polen, Tsch...

Warschau (APA/Reuters) - In der Frage über die künftige Ausrichtung der Europäischen Union haben die vier osteuropäischen Länder Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn zu einer Gleichbehandlung aller Mitgliedsstaaten gemahnt. Die sogenannte Visegrad-Gruppe warnte vor dem EU-Gipfel am 25. März in Rom vor einer zunehmenden Spaltung.

„Wir werden Spaltungen in der Europäischen Union niemals zustimmen, weil sie der einfachste Weg wären, Europa zu schwächen“, sagte Polens Regierungschefin Beata Szydlo am Donnerstag nach einem Treffen mit ihren Kollegen aus Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

In Rom soll anlässlich des 60. Jahrestags der Römischen Verträge - der Gründungsakte der EU - über die Weiterentwicklung der Union nach dem Austritt Großbritanniens beraten werden. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker legte am Mittwoch verschiedene Zukunftsszenarien vor. Dazu gehört ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten. Danach könnte es einigen Staaten erleichtert werden, ihre Zusammenarbeit in einzelnen Politikbereichen zu verstärken ohne dass alle 27 EU-Länder teilnehmen müssen.

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