Kein neuer Rekord: 318 Nominierungen für Friedensnobelpreis

Oslo (APA/dpa) - Für den diesjährigen Friedensnobelpreis sind 318 Menschen und Organisationen nominiert. Das sei die zweithöchste Zahl an Vo...

Oslo (APA/dpa) - Für den diesjährigen Friedensnobelpreis sind 318 Menschen und Organisationen nominiert. Das sei die zweithöchste Zahl an Vorschlägen in der Geschichte der prestigeträchtigen Auszeichnung, teilte das norwegische Nobelkomitee am Donnerstag in Oslo mit. Der Rekord von 2016 konnte aber nicht geschlagen werden: Damals waren 376 Nominierungen bei dem Komitee eingegangen.

In diesem Jahr sind nach Angaben der Jury 215 Personen und 103 Organisationen für den Preis vorgeschlagen. Nominiert werden kann jeder, nominieren aber nur ein begrenzter Kreis. Dazu gehören etwa Mitglieder von Regierungen, Universitätsprofessoren, Friedensforscher und frühere Friedensnobelpreisträger. Ihre Vorschläge können sie jeweils bis zum 31. Jänner einreichen.

Im vergangenen Jahr hatte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos den Preis für seine Bemühungen um Frieden in seinem Land bekommen. Als einziger der Nobelpreise wird die Auszeichnung nicht in Stockholm, sondern in der norwegischen Hauptstadt Oslo vergeben. Das hatte der schwedische Preisstifter Alfred Nobel so in seinem Testament bestimmt, auf das die berühmten Preise zurückgehen.

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