„King Kong“ von 1933 - Die Mutter aller Monsterfilme

Berlin (APA/dpa) - Es ist eine der prägnantesten Szenen der Filmgeschichte: An der Spitze des New Yorker Empire State Buildings hängt ein mo...

Berlin (APA/dpa) - Es ist eine der prägnantesten Szenen der Filmgeschichte: An der Spitze des New Yorker Empire State Buildings hängt ein monströser Gorilla, aus dessen Klauen sich eine zarte blonde Frau zu winden versucht. „King Kong und die weiße Frau“ von 1933 zählt das US-Filminstitut noch heute zu den Top Fünf der Fantasyabenteuer, für viele Cineasten gilt das Werk als die Mutter aller Monsterfilme.

Die US-Regisseure Merian Cooper und Ernest Schoedsack erzählen darin die Geschichte einer bei Dreharbeiten auf einer entlegenen Insel entführten Schauspielerin, die von Eingeborenen dem Inselgott als Braut geopfert wird. Der gewaltige Gorilla verliebt sich in die Schönheit und schützt sie vor Dinosauriern und weiteren Untieren. Nach aufsehenerregenden Kämpfen wird sie befreit und der Menschenaffe gefangen genommen. Als „Achtes Weltwunder“ sollen ihn die New Yorker bewundern können. Doch dort bricht er aus und wird in einem atemberaubenden Finale auf dem Wolkenkratzer zur Strecke gebracht.

Als der Film am 2. März 1933 in New York Premiere feiert, zieht er mehr als 50.000 Besucher in die Radio City Music Hall und ins RKO Roxy. Die beiden Theater mit zusammen 10.000 Sitzen zeigen in der Folge täglich zehn Vorstellungen. Bis 1946 spielt „King Kong“ etwa 2,4 Millionen Dollar ein und übertrifft damit das Produktionsbudget von rund 670.000 Dollar bei weitem. Selbst die dritte Neuauflage von 1952 holt für das Studio nochmals 2,5 Millionen Dollar.

Besonders fasziniert sind Filmfreunde von der Tricktechnik, die den Monstern im Film so viel Leben verleiht, wie es selbst Computer lange Zeit nicht schafften. Auch später lebt der Mythos weiter - es gibt mehrere „King Kong“-Remakes. 2005 holt sich Peter Jackson mit seiner Version (bei 200 Millionen Dollar Budget/189,88 Mio. Euro) ) drei technische Oscars.


Kommentieren