Luftfahrtzulieferer FACC steigerte Umsatz 2016/17 um 23 Prozent

Ried im Innkreis (APA) - Der börsennotierte oö. Luftfahrtzulieferer FACC hat nach der millionenschweren Cyber-Betrugsaffäre ein gutes Jahr h...

Ried im Innkreis (APA) - Der börsennotierte oö. Luftfahrtzulieferer FACC hat nach der millionenschweren Cyber-Betrugsaffäre ein gutes Jahr hingelegt: „Wir haben diese Woche die Bücher geschlossen und werden die Umsatzmarke von 700 Mio. Euro knacken“, kündigte der neue Unternehmenschef Robert Machtlinger im Interview mit den „Oberösterreichischen Nachrichten“ (Freitag-Ausgabe) an. Das sei ein Wachstum von 23 Prozent.

Als Ziel gibt Machtlinger die Steigerung des Umsatzes auf 1 Mrd. Euro bis zum Jahr 2020 aus. „Die Luftfahrzeugindustrie wächst konstant. Wir haben Prognosen, die uns ein organisches Wachstum in den nächsten drei Jahren von 150 Mio. Euro bescheren, aus bereits entwickelten Projekten beim Airbus A350 und A320 und der Boeing 787.“ Die restlichen 150 Mio. Euro sollen aus Neuaufträgen und möglichen Zukäufen kommen.

Nach dem millionenschweren Cyber-Betrug, dem FACC im Vorjahr aufgesessen und infolge dessen sogar Firmengründer und CEO Walter Stephan von den chinesischen Eigentümern vor die Tür gesetzt worden war, hat man Vorkehrungen getroffen: „Wir haben alle möglichen Parameter nachgeschärft und die Leute sensibilisiert. In der Luftfahrt ist es auch so: Wenn es ein Problem gibt, ist es meist nicht die Maschine oder die Technik, sondern der Faktor Mensch, der versagt“, sagte Machtlinger. Auf die Frage, inwieweit sich so ein Schaden künftig ausschließen lasse, meinte er optimistisch: „Ich sage, bei uns jetzt zu 100 Prozent.“

~ ISIN AT00000FACC2 WEB http://www.facc.at ~ APA115 2017-03-03/09:49


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