TVB Brixental im Visier von organisierten Hackern

Kirchberg – Nichts geht mehr, hieß es kürzlich in den Büros des Tourismusverbands Brixental. Das Computersystem des Verbands wurde von einem...

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Kirchberg –Nichts geht mehr, hieß es kürzlich in den Büros des Tourismusverbands Brixental. Das Computersystem des Verbands wurde von einem Virus infiziert, der die Daten verschlüsselt. Dazu flatterte ein Erpresserbrief ins Haus, dass die Daten nur gegen eine Lösegeldzahlung wieder freigegeben würden. „Wir haben das sofort an die Polizei weitergegeben, Lösegeldzahlung gab es natürlich keine“, schildert TVB-Brixental-Geschäftsführer Max Salcher. Auch an der Wiederherstellung der Daten werde von Spezialisten fieberhaft gearbeitet.

„Natürlich waren wir kurz beeinträchtigt, aber die E-Mails und die Buchungen waren nicht davon betroffen. Somit konnten wir weiterarbeiten“, schildert Salcher. In der Hauptsaison sei so etwas aber natürlich sehr ärgerlich. Der finanzielle Schaden durch den Hackerangriff lasse sich aber noch nicht beziffern. „Jedenfalls sind es Stunden an Arbeit“, sagt Salcher.

Aber auf jeden Fall werde man die Sicherheit erhöhen. „Wenn man aber sieht, welche Firmen noch von Hackern betroffen sind, dann sind wir da ja ein kleiner Fisch“, sagt Salcher und sieht die Chancen auf völligen Schutz gegen solche Angriffe eher gering. Der Verband würde Hunderte E-Mails am Tag bekommen. „Dass da mal jemand eine falsche Datei aufmacht, kann schon passieren“, gibt sich der TVB-Geschäftsführer gelassen. (aha)


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