Ski: Drei Fragen an Leitinger vor dem Weltcup-RTL in Kranjska Gora

Kranjska Gora (APA) - Drei Fragen an den Salzburger Skirennläufer Roland Leitinger, der am Samstag in Kranjska Gora den Weltcup-Riesentorlau...

Kranjska Gora (APA) - Drei Fragen an den Salzburger Skirennläufer Roland Leitinger, der am Samstag in Kranjska Gora den Weltcup-Riesentorlauf und damit sein erstes Rennen nach dem WM-Silbermedaillengewinn in St. Moritz bestreiten wird:

APA: Wie sind Sie in der Heimat als Riesentorlauf-Vizeweltmeister empfangen worden?

Leitinger: „Der Empfang daheim war mega. Da habe ich erst richtig gecheckt, was das auch für die anderen Leute bedeutet. Welche Freude die damit haben, das ist schon schön zu sehen. Ich hatte so was ja noch nie davor, das war eine fesche Geschichte. Die ganze Gemeinde, alle stehen dahinter und freuen sich mit, das ist unendlich schön. Ich habe nicht ewig lang gefeiert, bin gleich Dienstag drauf wieder trainieren gegangen, es ist gleich locker und leicht gegangen. Das Skifahren hat megamäßig Spaß gemacht. Es ist natürlich schöner mit so einem Erfolg im Gepäck.“

APA: Der Hang in Kranjska Gora zählt zu den schwierigsten im Weltcup, wie gefällt er Ihnen?

Leitinger: „Kranjska Gora ist von der Schwierigkeit und der Wertigkeit her für mich in einem Ranking mit Alta Badia und Adelboden, die drei sind die Mütter der Riesentorläufe. Kranjska Gora hat viele Schwierigkeiten drinnen und zelebriert unseren Sport extrem gut, weil man die Dynamik gut sehen kann. Weil es ein richtiger Riesentorlaufhang ist im Gegensatz zu zum Beispiel Garmisch, wo wir auf einer Abfahrtspiste fahren. Dort ist es schwieriger, einen schönen Riesentorlauf zu fahren, hier ist es perfekt.“

APA: Bei der WM kann man mit vollem Angriff auf das Podest ins Rennen gehen, weil nur eins, zwei, drei zählen. Im Weltcup fahren oftmals Punkte und die Startnummer im Hinterkopf mit. Wie werden Sie es anlegen?

Leitinger: „Ich werde es nicht viel anders machen, als ich es in St. Moritz gezeigt habe. Ich werde nicht mit megamäßigen Erwartungen reingehen, sondern einfach wissen, was ich kann und probieren, das dann umzusetzen. Dann kommt sicher auch wieder ein gutes Rennen raus, weil es zur Zeit einfach vom Skifahren her gut funktioniert. Und das ist das Erste, das ich zeigen muss. Dass ich mich traue, Gas zu geben. Dann kann es absolut wieder ein super Resultat geben. Ich habe in den letzten Jahren einiges lernen können, was die Herangehensweise betrifft. Ich habe keine Angst zu übertreiben, oder dass ich zu viel will.“

(Das Gespräch führte Birgit Egarter/APA aus Kranjska Gora)


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