Wiener Immo-Geschäfte - GBV-Wurm warnt vor RH-Empfehlungen

Wien (APA) - Der Obmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV), Karl Wurm, hat kein Verständnis für die Kritik des Rechnungshofs an Liege...

Wien (APA) - Der Obmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV), Karl Wurm, hat kein Verständnis für die Kritik des Rechnungshofs an Liegenschaftsverkäufen der Stadt Wien. Die Prüfer haben in einem am Freitag erschienen Bericht dargelegt, dass die Stadt bei Veräußerungen nicht immer die höchst möglichen Preise erzielt habe. Dies wäre im geförderten Wohnbau jedoch fatal, befand Wurm im APA-Gespräch.

Wurm warnte vor negativen Folgen, wenn die Stadt Grundstücke nur mehr zu Höchstpreisen abgeben dürfe. Die Errichtung geförderter Wohnungen wäre dann auf Grundstücken der Stadt „nicht mehr möglich“. „Es hätte auch auf das allgemeine Preisniveau eine Auswirkung“, zeigte sich Wurm überzeugt. Nicht Grund, sondern auch Wohnungen würden dann teurer werden.

„Man kann die Stadt nur dringend auffordern, den Empfehlungen des Rechnungshofs im Bereich des geförderten Wohnbaus nicht Folge zu leisten“, sagte der GBV-Chef. Er erinnerte zudem daran, dass in der jüngsten Regierungsvereinbarung die öffentliche Hand aufgefordert wurde, 25 Prozent der verfügbaren Grundfläche für leistbaren geförderten Wohnbau zur Verfügung zu stellen.

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