Medien: Großes Interesse bei Verpachtung des Hafens von Thessaloniki

Athen/Thessaloniki (APA/dpa) - Griechenland setzt seine Privatisierungen im Rahmen des Reformprogramms gegen die Schuldenkrise Berichten zuf...

Athen/Thessaloniki (APA/dpa) - Griechenland setzt seine Privatisierungen im Rahmen des Reformprogramms gegen die Schuldenkrise Berichten zufolge fort. Demnächst sind 67 Prozent des Hafens von Thessaloniki - einer wichtigen Transport-Drehscheibe im Südosten Europas - an der Reihe.

Interesse hätten nach übereinstimmenden Meldungen der griechischen Wirtschaftspresse ein französisch-deutsch-griechisches Konsortium unter Beteiligung der Deutschen Invest Equity Partners (DIEP) und der französischen CMA CGM sowie deren Tochter Terminal Link signalisiert, berichtete die Zeitung „Kathimerini“ am Freitag.

Aussichtsreiche Kandidaten seien auch die Dubai Ports World aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die japanische Mitsui & Co, hieß es weiter. Die Verpachtung soll 40 Jahre lang dauern. Insgesamt haben bisher acht Unternehmensgemeinschaften Interesse geäußert, hatte der Privatisierungsfonds TAIPED mitgeteilt. Der größte Hafen des Landes, Piräus, ist bereits größtenteils an das chinesische Transportunternehmen COSCO verpachtet worden.

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