Grünes Licht aus Rom für Südtiroler BBT-Zulaufstrecke

Die staatliche Baukonzession für die Zulaufstrecke Franzensfeste - Waidbruck wurde am Freitag erteilt.

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.
© Thomas Böhm / TT

Bozen/Rom - Die Zulaufstrecke für den Brenner-Basistunnel (BBT) zwischen Franzensfeste und Waidbruck hat am Freitag Grünes Licht durch das interministerielle Komitee für Wirtschaftsplanung CIPE erhalten. „Damit haben wir die Baugenehmigung sozusagen in der Tasche“, erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) in einer Aussendung.

Mit der heutigen Entscheidung habe ein langer Genehmigungsprozess abgeschlossen werden können, der am 23. Oktober 2015 mit der Hinterlegung des Einreichprojekts im Ministerium begonnen habe. Die Bauzeit für die Zulaufstrecke werde rund sieben Jahre in Anspruch nehmen. Sie könnte demnach zeitgleich mit der geplanten Fertigstellung des BBT im Jahr 2026 eröffnet werden, hieß es.

Baubeginn 2018

„Nachdem bereits im vergangenen August das interministerielle Komitee für die Wirtschaftsplanung die notwendigen Finanzmittel von 1,55 Mrd. Euro für den Bau der Zulaufstrecke bereitgestellt hat, sind wir nun nach der Einigung mit RFI (die für Schienennetz und Eisenbahninfrastruktur zuständige Betriebsgesellschaft, Anm.) und Infrastrukturministerium dem Bau der überaus wichtigen Zulaufstrecke zwischen Franzensfeste und Waidbruck einen großen Schritt näher“, betonte Kompatscher. „Innerhalb 2017 wird RFI in Absprache mit Land und Gemeinden das Ausführungsprojekt erstellen“, kündigt der Landeshauptmann an. 2018 soll es dann zur Ausschreibung und zum Baubeginn kommen. (APA)

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