Endstation Viertelfinale: Die zwei Gesichter des VC Tirol

Auf den 3:0-Sieg folgte das Aus für die Volleyball-Damen.

Versuchte ihre Spielerinnen noch einmal richtig zu motivieren: VC-Tirol-Trainerin und Obfrau Therese Achammer (M.). Trotzdem kam für den Vizemeister das Aus gegen Klagenfurt.
© Rudy De Moor / TT

Von Daniel Suckert

Innsbruck –Aus der Traum – Therese Achammer, ihres Zeichens Interimstrainerin und Obfrau des Volleyball-Vizemeisters VC Tirol, konnte es gar nicht fassen. Einen Tag nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg verloren ihre Damen sang- und klanglos das Entscheidungsmatch im Meister-Play-off vor heimischem Publikum. Das 1:3 gegen Klagenfurt bedeutete zugleich das Viertelfinal-Aus (1:2 in der best-of-three-Serie) in der österreichischen Volleyballliga (AVL).

„Ich verstehe es nicht. Meine Mädels waren nicht mehr wiederzuerkennen“, grübelte die Grande Dame des Tiroler Volleyballsports auch noch Stunden nach der Niederlage. „Alles, was am Samstagabend funktioniert hat, war am Sonntagvormittag wie weggeblasen.“

Vor allem das fehlende Selbstvertrauen ihrer Truppe war für Achammer nicht nachvollziehbar. Achammer: „Sie haben beim 3:0-Sieg überzeugt und aufgetrumpft – da hätten wir jede Mannschaft schlagen können.“

Nun heißt es Spiel um Platz fünf statt AVL-Halbfinale. Da kommt auf die starke Frau des VC Tirol aber der nächste Ärger zu. Denn das Spiel gegen Eisenerz ist erst für Mitte April angesetzt. „So lange warten – das macht doch keinen Sinn. Ich werde da mit Eisenerz und dem österreichischen Verband über eine Vorverlegung sprechen“, sagte die VCT-Trainerin und hat bereits einen Plan B in der Schublade, falls sich der ÖVV querlegen sollte: „Dann spiele ich mit dem Nachwuchs.“

TT-ePaper gratis lesen

Die Zeitung ab sofort bis auf Weiteres kostenlos digital abrufen

TT E-PaperTT E-Paper

Kommentieren


Schlagworte