Tirols Firmen sind gegen Pleite-Reform

Drei Viertel der Tiroler Betriebe wollen keine Reform der Privatinsolvenz. Wirtschaftskammer Tirol bleibt noch in Deckung.

Symbolfoto.
© Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Innsbruck –Die Regierung will das Insolvenzrecht entsprechend einem EU-Vorschlag reformieren. Vor allem ehemaligen Unternehmern, die in eine Privatinsolvenz geschlittert sind, soll damit ein schnellerer Neustart ermöglicht werden. Aber auch bei „normalen“ Privatpleiten soll nach derzeitigem Kenntnisstand die Reform greifen. Angedacht ist, dass Schuldner bei einem Abschöpfungsverfahren nur noch drei statt sieben Jahre am Existenzminimum leben müssen, um einen Teil ihrer Schulden zurückzuzahlen. Zudem soll die Mindestquote, wonach im Abschöpfungsverfahren 10 % der Schulden zurückgezahlt werden müssen, fallen.

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