Schadsoftware-Attacken bei Smartphones fast vervierfacht

Laut einer Studie waren im Oktober 1,35 Prozent aller mobilen Geräte infiziert. Generell gebe das „Internet der Dinge“ inzwischen Anlass zu großer Sorge.

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Helsinki – Smartphones sind einer Studie zufolge immer häufiger von Schadsoftware betroffen. Die Zahl der Infektionen mit sogenannter Malware habe sich 2016 fast vervierfacht, teilte der Netzwerkbauer und einstige Handy-Weltmarktführer Nokia am Montag in der jüngsten Ausgabe seines zweijährlichen Sicherheitsberichts mit.

Dabei habe die Zahl der Angriffe in der zweiten Jahreshälfte um 63 Prozent höher gelegen als in der ersten. Im Oktober seien 1,35 Prozent aller mobilen Geräte infiziert gewesen, ein neuer Rekord.

Der Leiter des Nokia Threat Intelligence Lab, Kevin MacNamee, warnte zudem vor Sicherheitslücken bei sonstigen Geräten wie Routern und Kameras, die ans Internet angeschlossenen sind. Dieses „Internet der Dinge“ gebe inzwischen Anlass zu großer Sorge. (APA, Reuters)

Das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge ( Internet of Things, kurz "IoT") bezeichnet die zunehmende Vernetzung von Geräten, Sensoren usw. über das Internet. Das heißt, dass der Computer zunehmend durch „intelligente Gegenstände" bis hin zu „KI", künstlicher Intelligenz ergänzt wird.

Unter Experten ist es inzwischen unstrittig, dass das „IoT" unsere Art des Wirtschaftens, aber auch das tägliches Leben - Stichwort: Smart City, Smart Home - revolutionieren wird.


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