„Ausweichkinder“ sind Behörde nicht bekannt

Reutte – Bildungsministerin Hammerschmid machte sich am Mittwoch an der VS Reutte ein Bild von vorbildhafter Inklusion (die TT berichtete). ...

Reutte –Bildungsministerin Hammerschmid machte sich am Mittwoch an der VS Reutte ein Bild von vorbildhafter Inklusion (die TT berichtete). „Dass die Frau Ministerin extra nach Reutte kommt, ist sehr lobenswert. Allerdings hätte sie sich besser vorbereiten sollen. Dann hätte sie in Erfahrung gebracht, dass viele Kinder ins Allgäu oder nach Imst in Sonderschulen ausweichen und ganze Familien dem Außerfern den Rücken kehren“, gibt FPÖ-Bezirks­obmann Fabian Walch zu bedenken. Nicht für alle Kinder sei Inklusion das Richtige, manche benötigen das pädagogische Angebot einer Sonderschule. Wahlfreiheit sei deshalb notwendig.

Pflichtschulinspektorin Edith Müller ist auf Nachfrage in ihrer gesamten Amtszeit seit 2010 kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Kind wegen fehlender Sonderschule außerhalb des Bezirkes beschult worden wäre: „Andere Gründe, wie etwa familiäres Umfeld, hat es natürlich immer gegeben.“ (hm)

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