Sigur Rós zum Lutschen: Isländische Band verkauft Cannabis-Zuckerln
Die Musiker vertreiben in Kooperation mit „Lord Jones“ cannabishaltige Gummibonbons – die Zuckerln mit THC-Gehalt gibt es allerdings nur in Kalifornien.
Los Angeles - Eine ungewöhnliche Kooperation hat die isländische Band Sigur Rós auf ihrer Website verkündet: Die Musiker tun sich mit dem Unternehmen Lord Jones zusammen und vertreiben Gummi-Lutschbonbons.
Was auf den ersten Blick recht unaufregend klingt, ist im Endeffekt ziemlich außergewöhnlich. Denn das kalifornische Unternehmen Lord Jones vertreibt (unter anderem) Produkte, die mit dem Cannabis-Wirkstoff THC angereichert sind. Entsprechend „aromatisiert" sind auch die neuen Sigur-Rós-Bonbons.
Die süßen Naschereien gibt es ganz im Island-Stil mit Heidelbeer-, Erdbeer- und Brombeergeschmack. Neun Stück der „Wild Sigurberry"-Zuckerln sind in einer Verpackung — hippes Design inklusive. Verfügbar sind fünf Dosierungsoptionen: fünf, zehn und 20 Milligramm THC sowie eine reine (schwächere) CBD-Option und eine Lord-Jones-Signature-Option.
Und weil es so schön ist, bekommen die Gummi-Snacks gleich ein eigenes Auftakt-Event — nämlich am 18. April im Neuehouse in Hollywood. Ab dann gibt es die „Wild Sigurberries" auch offiziell in Online-Shop zu kaufen. Wer nicht zufällig vor Ort sein kann, wird sich allerdings schwer tun, an die „aromatisierten" Bonbons zu kommen.
Die Zuckerln werden prinzipiell nur in den USA vertrieben. Und da der Verkauf von cannabishaltigen Produkten auch dort nicht in allen Bundesstaaten erlaubt ist, gibt es die THC-Varianten vorerst nur in Kalifornien — und natürlich nur mit Rezept vom Arzt. (reh)
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