Mexiko protestiert gegen Abschiebung von vierfacher Mutter aus USA

Mexiko-Stadt/Washington (APA/dpa) - Die mexikanische Regierung hat gegen die Abschiebung einer vierfachen Mutter und eines jungen Manns aus ...

Mexiko-Stadt/Washington (APA/dpa) - Die mexikanische Regierung hat gegen die Abschiebung einer vierfachen Mutter und eines jungen Manns aus den USA protestiert. „Die Fälle stellen eine Verletzung der Abschieberegeln dar, weil die Mitbürger keine Gefahr für die Gesellschaft darstellen und keine kriminelle Vorgeschichte haben“, teilte das mexikanische Außenministerium am Donnerstag mit.

Am Mittwoch hatten die US-Behörden eine Frau aus Ohio nach Mexiko abgeschoben. Ihre vier Kinder sind US-Staatsbürger. Der Fall löste auch in den USA eine Welle der Empörung aus. Der republikanische Gouverneur von Ohio, John Kasich, sagte: „Wir haben bereits genug auseinandergerissene Familien.“

Zuletzt war auch ein junger Mann nach Mexiko abgeschoben worden. Als sogenannter Dreamer, der bereits als Kind in die USA gekommen war, galt für ihn eigentlich ein besonderer Schutz. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums hatte er aber die Vereinigten Staaten ohne Benachrichtigung der Behörden verlassen und den Schutz damit verloren.

US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, Millionen illegaler Einwanderer abschieben zu lassen. Allerdings sollten zunächst vor allem Migranten mit Vorstrafen ausgewiesen werden.

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