Der Wolf des Oberlandes reitet wieder

Mit dem „Habichtskrieg“ stöbert Autor Tobias Pamer im zweiten Teil seiner Saga rund um die Starkenberger wieder in „Tirols vergessener Epoche“.

Im Trailer für den ?Habichtskrieg? spielte Tobias Pamer mit. Der Roman beleuchtet eine ?vergessene Epoche Tirols?.
© Screenshot/www.ehrenberg-verlag.

Von Alexander Paschinger

Tarrenz –1407 ist das Jahr, an das der neue Roman von Tobias Pamer anknüpft. „Habichtskrieg“ nennt sich der zweite Teil seiner Erzählreihe rund um die Starkenberger, einst das mächtigste Geschlecht des Oberlandes, das seine Fühler vom Außerfern bis in den Vinschgau ausstreckte. Pamer erzählt die Geschichte aus der Sicht des erfundenen „Konrad von Gebratstein“, eines Gefolgsmanns von Ulrich von Starkenberg.

Der zweite Teil führt Konrad, den „Wolf des Oberlands“, nach Wien an den Habsburgerhof. Dort greift er in den Kampf zwischen den drei Habsburger-Brüdern ein. Er erlebt aber auch die gesellschaftlichen Umbrüche, wie die aufkommende Reformation unter Jan Hus oder den beginnenden Hexenwahn. Schließlich taucht er wieder in Tirol auf, in der Schlacht bei Tratzberg. Dort besiegt Herzog Friedrich (Friedl mit der leeren Tasche) den „Rottenburger“, der mithilfe der Bayern die Rechte des Tiroler Adels gegen den Herzog durchsetzen wollte.

Autor Tobias Pamer mit seinem neuen Buch.
© Paschinger

„Vielleicht werden manche enttäuscht sein, dass es im zweiten Teil nicht so sehr um die Starkenberger selber geht, aber ich musste jetzt das Umfeld beschreiben“, erklärt Pamer. „Damit werde ich aber wohl mit den vorab anvisierten drei Bänden nicht auskommen“, lacht er.

Herausgekommen ist ein im Ehrenberg Verlag erschienener, flüssig zu lesender und fesselnder Roman. Der Geschichte-Student durchstöbert gekonnt die Ecken der „vergessenen Epoche Tirols“.

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Eine Autorenlesung zum „Habichtskrieg“ gibt es am Freitag, den 19. Mai, um 19.30 Uhr in der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann in Imst. Ebenfalls fixiert ist bereits ein Termin am 7. Juli um 19 Uhr auf der Kronburg.


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