Zillertaler Planungsverbandschef rudert beim Nightliner zurück
Ried i. Z. – Der Zillertaler Planungsverbandsobmann BM Hansjörg Jäger (ÖVP) legt beim Thema „Nightliner“ den Rückwärtsgang ein. Der Nachtbus...
Ried i. Z. –Der Zillertaler Planungsverbandsobmann BM Hansjörg Jäger (ÖVP) legt beim Thema „Nightliner“ den Rückwärtsgang ein. Der Nachtbus, der an Wochenenden u.a. Jugendlichen im Zillertal eine sichere Heimfahrt ermöglichen soll, sei keinesfalls fix, betont Jäger. Er habe von diesbezüglichen Plänen der Landesregierung erst aus den Medien erfahren und bezeichnet die bisherigen Ankündigungen seitens der SPÖ und der Grünen als „Wahlkampfgeplänkel“. „Ich finde es bedenklich, dass einzelne Fraktionen dieses Thema im Wahlkampf als ihren Erfolg verkaufen, wenngleich mit den Hauptakteuren, die so einen Nachtbus nicht nur politisch mitverantworten, sondern auch maßgeblich mitfinanzieren müssen, nicht einmal gesprochen wurde“, teilt Jäger in einer Aussendung mit. „Ich gehe davon aus, dass sich die Herren, die einen Nachtbus fordern bzw. einen solchen gegenüber der Öffentlichkeit als fix beschlossene Sache darstellen, bei uns melden werden, um ein konkretes Projekt samt Verkehrsplanung und Finanzbedarf vorzustellen“, meint Jäger. Laut LA Weratschnig (Grüne) fördert das Land Tirol derartige Verkehrsprojekte in einem Ausmaß von einem Drittel. „Dann müssten zwei Drittel der Kosten von den Zillertaler Gemeinden aufgebracht werden“, resümiert Jäger. Die Einführung des Nachtbusses sei daher alles andere als beschlossene Sache. (TT, ad)